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Die Idee
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Als ich vor einigen Jahren wieder mit meinem Hobby anfing, hatte ich den Wunsch,
ein Modell nach Bauplan zu bauen. Es sollte ein Tiefdecker von ca. 2 m Spannweite sein mit fliegerisch
gutmütigen Eigenschaften. Da ich schon immer Spaß am Segelschlepp hatte, also mehr ans Schleppen als an
das Segeln, sollte im Modell eine Schleppkupplung und ein ausreichend starker Benzin-Motor vorhanden sein.
Nachdem ich einige Bauplankataloge angesehen und im Internet nach einem geeigneten Modell gesucht
hatte, fand ich den Bauplan der Farman Monitor SR7 im vth-Katalog als geeignet. Die Farman ist ein
Semi-Scale Nachbau einer älteren französischen Sportmaschine aus den, so schätze ich, 50er Jahren.
Von der Qualität des Bauplans war ich nicht sonderlich beeindruckt. Der Plan bestand aus einem
Blatt DIN A0, einer schlecht reproduzierten Blaupause, bei der fast alles auf etwa 1/3 der
Originalgröße dargestellt wurde.
Nur die Spanten, die Rahmenelemente der Kabinenhaube und die Wurzel- und Endrippe waren
teils verschachtelt im Maßstab 1:1 auffindbar. Im Verhältnis zu anderen sehr guten (1:1) Bauplänen
aus der vth-Bauplanreihe war dieser Plan von einem Preis von 32,50 Euro meiner persönlichen
Meinung nach schlicht weg zu teuer angeboten.
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Vor dem ersten Start, noch ohne Zierstreifen und "Hoheitszeichen".
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| Technische Daten der Farman Monitor SR7: |
| Rumpflänge (über alles): |
1620 mm |
| Spannweite: |
2270 mm |
| Tragflächenprofil: |
NACA 2415 |
| Einstellungen Tragfläche: |
EWD 1 Grad an der Wurzelrippe
Schränkung 3,6 Grad
V-Form 3 Grad pro Seite |
| Materialien: |
Rumpf, Motorhaube: Holz
Kabinenhaube: Holz / Kunststoff
Tragfläche: Styropoor, Abachi beplankt
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| Gewicht (unbetankt): |
7500 g |
| Motor: |
48,7 ccm Husqvarna Benzinmotor
Hub 32,0 mm
Bohrung 44,0 mm
Kurbelwelle 2-fach kugelgelagert
Pleuel 2 Nadellager
kontaktlose Magnetzündung
3,9 PS bei 9000 U/min,
1960 g ohne Schalldämpfer
angeboten von Otto Bruhn, Hamburg
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| Standschub: |
Mit einem 20 x 10 Zoll Propeller
und original Schalldämpfer ca. 7 kg |
| Propeller: |
Menz 20 x 10 (Zoll) |
| RC-Funktionen: |
Motor, Querruder, Höhe, Seite,
Klappen, Schleppkuplung
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Trotz alle dem ließ ich mich als leidenschaftlicher Modellbauer nicht davon abhalten den Plan für meine oben
beschriebenen Zwecke ein wenig zu modifizieren. Die Tragfläche habe ich wegen des einfacheren
Transports geteilt. Sie werden am Rumpf mit einem 30 mm Durchmesser großen Alurohr angesteckt
und gesichert. Weil ich einen 50 ccm Benzinmotor einbauen wollte, mußte auch der Motorspannt ab der
Mittellinie nach oben um ca. 2 cm vergrößert werden. Hier folgten zwangsläufig kleine Änderungen
im vorderen und hinteren Rumpfrücken und der Kabinenhaube, damit von der Seite her gesehen eine
angenehme, nicht zu plump wirkende Kontur erreicht werden konnte.
Laut Bauplan sollte eine Gfk-Motorhaube angefertigt werden. Dies habe ich mir erspart und eine
Motorhaube aus Holz hergestellt. Hier mußte auch ein wenig getrickst werden, um das Polrad des
Motors unterzubringen. Somit viel der Bereich der Motorhaube, aus dem die Kurbelwelle herausragte,
ein wenig abgeflacht auf. Ein geeigneter Spinner der Firma Krumscheid machte dieses Manko aber
wieder wett. Da der Zugang zum Rumpf eigentlich über die abschraubbare Fläche geschehen sollte,
habe ich den Kabinenhaubenbereich so umgebaut, daß dieser vom Rumpf abnehmbar ist, um an Tank,
Fernsteuerung, Gestänge und Flächenbefestigung bequem heran zu kommen.
Wenn mir diese ganzen Änderungen vor der Euphorie genau dieses Modell bauen zu (müssen) wollen
bewußt gewesen wären, hätte ich ein Modell ausgesucht, daß unter der Haube leichter ein großer Motor
unter bringt. Wie man ja weis, aus solchen ungewollten Mehrarbeiten lernt man am besten für die kommenden
Projekte. Dennoch war ich, als der Rohbau zusammengesteckt und der Motor probeweise eingebaut
war, mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
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Die Bilder zeigen den zusammen gesetzten Rohbau der Farman Monitor SR 7.
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Baubeschreibung
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Tragflächen
Die Tragflächen bestehen aus einem von einem Kollegen ausgeschnittene Styropoorkerne, die ich mit
Abachi-Furnier beplankt hatte. Die Tragfläche bekam eine Schränkung von 3,6 Grad an der Endrippe
und die V-Form betrug insgesamt 6 Grad. Die EWD legte ich auf 1 Grad an der Wurzelrippe fest.
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Die Bilder zeigen die Styropoorkerne mit eingeharzten Balsaholz-Holm, der zur Aufnahme des Aluminium-Steckrohrs dient.
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Motorhaube, Rumpf und Kabinenhaube
Der Rumpf wurde auf dem Rücken liegend, nach dem alle Spanten ausgesägt und auf einer Helling fixiert
waren zusammen gebaut. Nach dem austrocknen des Klebstoffes, ich bin nach wie vor ein Weißleim - Fan,
konnte der Rumpf von der Helling gelöst werden, um dann anschließend den vorderen und hinteren Rumpfrücken
aufleimen zu können. Im Kabinenbereich mußte ein Halbspannt ausreichend schräg angebracht werden, damit die
Haube ohne Probleme in einem Radius abgenommen werden konnte.
Die Motorhaube ist praktisch wie der Rumpf mit Spanten und Gurten aufgebaut und mit 1,5 mm Balsaholz beplankt
worden. Die Innenfläche der Haube hatte ich mit einer dünnen Lage GFK beschichtet, um dem Ganzen
einen besseren Halt zu geben und vor allem um das Holz vor Öl und Benzin zu schützen.
Die Kabinenhaube wurde abnehmbar aufgebaut. Hinten geben 2 Dübel der Haube halt, vorne wird die Haube mit einer
Nylonschraube festgeschraubt. Die Verglasung der Haube hatte ich aus ca. 1mm starkem PVC aus dem Baumarkt
mit Hilfe eines Heißluftföns vorsichtig in Form gebracht.
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Der fertige Rumpfrohbau.
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Die Motorhaube mit Schalldämpfer-Ausschnitt.
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Die abnehmbare Kabinenhaube, bereits mit PVC-Verglasung.
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Leitwerke und Ruder
Leitwerke und Ruder sind nach Bauplan allesamt in einer Gitterkonstruktion verklebt und
anschließend mit 1,5 mm Balsaholz vollbeplankt worden.
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Links die beiden Höhenruder, rechts das Seitenruder.
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Finish
Das komplette Modell hatte ich mit ORACOVER - Bügelfolie in drei verschiedenen Farben bespannt.
Somit blieb mir viel Arbeit mit Lackierung und einiges an unnötigen zusätzlichen Gewicht erspart.
Den Aluminiumrahmen der Kabinenhaube wurde mit Revell - Farbe, Farbton Aluminium, nach dem abkleben
einfach nur aufgepinselt.
Was zum Nachdenken
Bemerkenswert ist meiner Meinung auch, daß der Motor laut Plan weder Seitenzug noch Motorsturz
bekommen hatte. Dies war ein besonderer Punkt einige Tage vor dem Einfliegen, der mir Kopfzerbrechen
bereitete. Wie ich aber feststellen mußte, lief trotz Bedenken alles glatt.
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Erster Motorenlauf
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Nachdem alle Ruderfunktionen am Flugzeug getestet und zur Sicherheit auch noch mal alle Schrauben
kontrolliert waren ging es daran, den Motor zum ersten mal in Betrieb zu nehmen.
Hierbei war ich froh, daß mein Freund Rudolf diesen Part übernommen hatte, da, wer kennt das nicht
vor dem Einfliegen, meine Nerven schon genug damit strapaziert waren, einen guten Erstflug hinzulegen.
Zudem hatte Rudolf die weit besseren Motorenkenntnisse als ich, da er, wie auf dieser Webseite zu sehen ist,
auch schon Motoren im Eigenbau hergestellt hatte.
Wie im Absatz "Starten des Motors" von Otto Bruhn beschrieben, hatte Rudolf den Motor mit einigen
Drehungen am Propeller angesaugt und anschließend mit nur wenigen Schlägen auf den Propeller zum
Laufen gebracht. - Da fällt einem nur noch ein: Lieblingseis mit Sahne und Kirschen oben drauf!
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Hier der 50 ccm Husquana mit den beiden Propellern 20x10 und 22x8 Zoll;
die 20x10er Menz hat sich mit dem Standart-Schalldämpfer im Schleppbetrieb am besten bewährt.
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Wenn ich bedenke was es an Mühe kostet einen 45 ccm Titan von Toni Clark mit Easy-Start System in gang zu
setzen, obwohl das auch ein guter Motor ist, war das hier ein Kinderspiel dagegen.
Besonders auffallend war zudem der unwahrscheinlich ruhige Lauf des Motors über den gesamten Drehzahlbereich.
Ohne an der High- und Low-Nadel etwas zu verändern lief der Motor im Standgas bei diesem ersten Versuch ca.
1.400 U/min und Vollgas mit der 20 x 10 Zoll Menz S Latte 6.300 U/min.
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Der Motorlauf wird auf den Propeller abgestimmt.
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Da es ja, wie manche behaupten, häufig Probleme mit der Fernsteuerung in Verbindung mit einer
Magnet-Zündung geben soll, hatte ich zusammen mit meinen Kollegen bei natürlich laufendem Motor
einen Reichweitetest der Fernsteuerung durchgeführt.
Rudolf und Dieter beobachteten das Modell, ich marschierte mit meinem Futaba FX 18 Sender (FM-Betrieb)
bis zum Ende des Fluggeländes (ca. 110 Meter) mit eingezogener Antenne. Im Modell befand sich der
Robbe-Standart-Empfänger FP-R 118 F. Der Funkbetrieb hatte mit eingezogener Antenne und laufenden
Motor einwandfrei funktioniert, was ich übrigens auch erwartet hatte.
Meine persönliche Meinung in Sachen Sender und Empfänger ist folgende:
Seit ich Modellbau betreibe hatte ich schon immer robbe/futaba Anlagen in Betrieb
und bis heute nie Probleme gehabt. - Der Hauptgrund wird auch jener sein, daß ich niemals
Empfänger-Fremdfabrikate und auch nicht Fremd-Quarze benutzt hatte. Bei den meisten Abstürzen
durch Funkstörungen waren Sender- und Empfänger- Hersteller gemischt im Spiel.
Ich kenne auch Kollegen, die ihre Graupner, Multiplex usw. Fabrikate wie ich ohne Mischungen betreiben und auch keine
Schwierigkeiten hatten.
Ich möchte keine Schleichwerbung machen, aber wie schon am Anfang dieses Abschnitts beschrieben,
bekommt daß, was ich zumindest bisher gesehen habe, den Reichweitentest mit eingezogener Antenne nur
robbe/futaba - Anlagen in dieser Entfernung hin.
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Das Einfliegen
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Der Erstflug der Farman fand am Donnerstag, den 02.09.2004 bei sommerlichen Wetter und
leichtem Gegenwind auf unserer Querbahn statt.
Nachdem nochmals vor dem Take Off Motor und Ruderfunktionen getestet worden sind,
ging es nun daran, die Farman in die Luft zu bekommen. Mit langsamen Gasgeben beschleunigte das Modell
wie erwartet und hob gutmütig nach schätzungsweise 50 Metern ab. Am Ende der ersten Rechts-Kurve leitete ich
einen geradeaus Flug ein, um feststellen zu können, ob das Flugzeug nach irgend einer Seite zieht.
Ohne nachtrimmen zu müssen flog das Modell brav seinen angesteuerten Weg und machte dem Piloten auf
Anhieb Spaß.
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Take Off vor dem Erstflug.
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Wie üblich galt es nun in sicherer Höhe festzustellen, wie sich das Modell in den einzelnen Drehzahlbereichen
verhält und ob der Motor auch in der Luft seine Arbeit zuverlässig verrichtet. Stand- und Vollgas liefen
optimal, im Halbgasbereich stotterte er ein wenig, lief aber wieder einwandfrei bei Vollgas bzw. Standgas
weiter. Dies ließ den Schluß zu, die Low-Nadel etwas mehr auf zu drehen, was aber bei diesem Erstflug zwar
etwas Nerven kostete, aber da der Motor dennoch durchlief zum Schluß nicht sonderlich ins Gewicht viel. Hier spielt
natürlich auch die Situation eine Rolle, daß der Motor neu war. Die Motorenfirma 3W sagt zu ihren Kunden beim
großen Boxer, daß der erst einmal 80 Liter Benzin gesehen haben muß, um dann sagen zu können, der Motor ist nun
eingelaufen.
Das Modell selber steckte ohne Drehmoment-Probleme die wechselnden Motordrehzahlen mit Leichtig- keit weg.
Nun wurde die Landung mit einigen tiefen Überflügen vorbereitet. Das Modell verhielt sich auch in dieser
Flugphase optimal und es konnte sicher gelandet werden. Das einzig Unschöne war nach dem Ausrollen des
Modells ein Kopfstand, der aber weder Modell noch Propeller geschadet hatte.
Während des Ausrollens konnte beobachtet werden, daß trotz 5 mm Fahrwerksdraht die Räder unter der Fläche
recht stark nach hinten federten. Somit wanderte die Radachse immer mehr in Richtung Schwerpunkt und
der Kopfstand war vorprogrammiert.
Das Hauptfahrwerk wurde mittlerweile einfach so weit nach vorne gebogen, daß sich beim Rollen des
Modells dieses nicht mehr nach hinten biegen kann.
Da dies der einzige Mangel war, kann man durchaus von einem geglückten Erstflug sprechen.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ganz besonders bei meinen beiden Kollegen Dieter Pfingstmann
und Rudolf Kreutz bedanken, die mir tatkräftig geholfen hatten.
Während der nächsten Flüge werden die Start- und Landeklappen getestet, die Motoreinstellung optimiert
und das Abreißverhalten der Strömung in sicherer Höhe ausprobiert.
Mittlerweile sind auch diese Flugmanöver erprobt worden. In der Startphase setzte ich die Klappen
auf ca. 18 Grad Ausschlag und kann somit auch bei geringem Gegenwind bereits nach schätzungsweise
20 Metern mit 2/3 Gas abheben.
Der Einsatz der Klappen beim Landen, Ausschlag ca. 45 Grad, war etwas gewöhnungsbedürftig.
Hierbei kann es passieren, wenn man zuvor noch keine derartigen Erfahrungen gemacht hat, daß man
das Modell zu langsam macht, denn die Klappen haben eine unerwartete Bremswirkung. Hier sollte der
Flugstil der Originale angewandt werden, ruhig relativ hoch zur Landung ansetzen, Klappen raus und die
Maschine stetig fallen lassen, wenn es erforderlich ist, sogar noch etwas nachdrücken.
Kurz vor der Aufsetzphase wird das Flugzeug durch dosiertes Ziehen in die Horizontale gebracht.
Mit etwas Übung schafft man es sogar eine Dreipunktlandung sauber hinzulegen. Hier zeigt sich auch
das angenehme, fast schon das realistische Flugverhalten der "Großen", in dieser Flugmodellklasse.
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Fazit
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Trotz der beschriebenen Umbauten und dem damit verbundenen größeren Bauaufwand, habe ich ein excellent
fliegendes Modell produziert. Ohne auch nur einen Zacken nachtrimmen zu müssen, flog das Modell
auf Anhieb.
Mit dem NACA 2415 Flächenprofil, den 3,6 Grad Schränkung, der 6 Grad V-Form und dem einem Grad
EWD konnte im Grunde nichts dramatisch aerodynamisches mehr passieren.
Die Farman ist ein Modell mit ausreichender Motorleistung, kann mindestens einen 4 Meter Segler
schleppen und es macht einfach Spaß gemütlich einige Runden zu drehen mit einfachen Kunstflugfiguren
als Beilage, begleitet von einem leisen angenehmen Motorensound.
Die Abstimmung zwischen dem 50 ccm Husqvarna von Otto Bruhn und dem beiliegenden Original-Schalldämpfer
des Herstellers haben mich von der Leistung überzeugt. Dieser Motor läßt sich
mit nur wenigen Schlägen auf den Propeller auch nach dem Warmlaufen problemlos starten.
Mit einem Resonanzrohr können bis zu 7.200 U/min mit einer 20 x 10 Zoll Latte erreicht werden.
Somit vermute ich mal, wird das nicht der letzte Motor aus Otto Bruhns Werkstatt sein. Kollegen mit
Benzin-Motor Erfahrung aus meinem und benachbarter Vereine waren vom Motor ebenso positiv beeindruckt.
Es hat sich gelohnt, dieses Modell gebaut zu haben!
Daniel Thomé-Manske
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