Auf dieser Seite will ich Anregungen zum Bau eines einfachen Punktschweißgerätes geben.
Da das größte Problem wohl die Beschaffung eines geeigneten Transformator's ist kann
man sich eines einfachen Trick's bedienen. Ich habe mir in einem Baumarkt ein billiges
und einfaches Elektrodenschweißgerät im Angebot gekauft. Dieses kostet in der
Regel zwischen 80 und 140 DM. Ein Passendes Gehäuse kauft man so gleich mit.
In diesen Billiggeräten ist meist ein Transformator der klassischen Art.
Diesen kennt man bestimmt noch aus dem Physikunterricht.
Nachdem man den Deckel abgeschraubt hat sieht man den Transformator. Die Spule,
an der der Netzstecker befestigt ist, bleibt vorerst unverändert.
Von der Spule mit dem dickeren Draht lösen wir alle Verbindungen und
sägen das Kupferkabel mit einer Säge oder einem Minnischleifer an.
Dann zieht man das gesamte Kabel vom Transformatorkern ab. Um diese leere Spule
wickelt man nun 2-5 Lagen dickes Kupferkabel. Gut geeignet ist Starthilfekabel.
Die Isolierung muß aber unbeschädigt sein. Mit der Anzahl der Wicklungen kann man den
Schweißstrom einstellen. Man sollte mit 5 Windungen beginnen und sich durch
Versuche an die optimale Windungszahl herantasten. Hat man diese gefunden, kann man
die beiden Kabelenden durch die vorhandenen Löcher im Gehäuse stecken und
Anschlußpole für die Schweißzange anlöten. Die Kabel dürfen ruhig etwas
länger sein. Auf keinen Fall sollte man einen Schalter in diesen Kreislauf setzten.
Dieser würde, wegen des hohen Schweißstromes, nicht lange halten.
Zum ein - und ausschalten des Schweißstromes sollte man einen kleinen Schütz
oder ein kleines Relais verwenden. Ich habe einen 12 Volt Schütz eingesetzt.
Dieser wird mit einem kleinen zusätzlichen 12 Volt Transformator gespeist und über
ein altes Pedal einer Nähmaschine bedient. Die Schaltkontakte des Relais schleift man
einfach in die Zuleitung mit dem Netzstecker ein. So schaltet man den Transformator
bequem mit dem Fuß ein und aus und hat die Hände frei zum halten der Schweißzange.
Meine Schweißzange besteht aus zwei Flacheisen die scherenähnlich miteinander verbunden
sind. Die Messingelektroden an der Spitze sind beweglich, um auch die Innenrohre der
Brennkammern an den Deckel punkten zu können. Hierfür schwenkt man nur die
Elektroden so weit vor, daß sie den Deckel nicht berühren.
Auf den Bildern kann man das Schütz und die Schweißzange erkennen.
Um längere Rohre zu punkten eignen sich Kupferrohre aus der Wasserinstallation gut.
Dieses Rohr spannt man in einen Schraubstock und schiebt das zu schweißende Blechteil
darüber. Am Rohr selbst befestigt man ein Ende des Schweißkabels. Für das
andere Ende fertigt man sich einen Holzgriff mit einer Messingelektrode.
Diese drückt man nun auf die Naht des Bleches und betätigt kurz den Fußschalter.
So setzt man einen Punkt an den Anderen. Man sollte aber nicht nur von einer Seite her
schweißen. Durch die Wärme verzieht sich sonst das Bauteil. Damit wäre das
Punktschweißgerät fertig.
Bleche bis 0,8 mm dicke lassen sich problemlos schweißen. Ob ein Punkt hält
lässt sich einfach testen. Man punktet zwei Blechstreifen mit einem Punkt aufeinander
und löst diese Verbindung durch verdrehen beider Streifen. Wenn man nun auf einer
Seite ein kleines Loch sieht, war die Verbindung in Ordnung.
Auf den Bildern kann man das Schütz und die Schweißzange erkennen.
Um längere Rohre zu punkten eignen sich Kupferrohre aus der Wasserinstallation gut.
Dieses Rohr spannt man in einen Schraubstock und schiebt das zu schweißende Blechteil
darüber. Am Rohr selbst befestigt man ein Ende des Schweißkabels. Für das
andere Ende fertigt man sich einen Holzgriff mit einer Messingelektrode.
Diese drückt man nun auf die Naht des Bleches und betätigt kurz den Fußschalter.
So setzt man einen Punkt an den Anderen. Man sollte aber nicht nur von einer Seite her
schweißen. Durch die Wärme verzieht sich sonst das Bauteil. Damit wäre das
Punktschweißgerät fertig.
Bleche bis 0,8 mm dicke lassen sich problemlos schweißen. Ob ein Punkt hält
lässt sich einfach testen. Man punktet zwei Blechstreifen mit einem Punkt aufeinander
und löst diese Verbindung durch verdrehen beider Streifen. Wenn man nun auf einer
Seite ein kleines Loch sieht, war die Verbindung in Ordnung.